
Unsere Pferdevorführungen sind meistens für Gruppen im Voraus gebucht, die aber auch von den Hotelgästen angeschaut werden können. Außerdem integrieren wir es in den Pauschalangeboten für Festwochenende.
Diese Reitervorführung stellt Ihnen das Leben des Reitervolkes des 19. Jahrhunderts vor. Die ungarische Pferdehirten, oder wie sie hier genannt und bekannt sind, die ungarische Csikós, sind die Reiter, die das Gestüt aufbewahrt, geritten und weiden gelassen haben. Die Csikós waren den ganzen Tag mit ihren Pferden zusammen und bemühten sich, ihnen alles Mögliche beizubringen.
Nach der Vorführung können die Gäste die Peitsche, weil die Mutigen auch Reiten ohne Sattel ausprobieren können. All das wird wohl von Kutschenfahrt gefolgt. Das Programm kann man auch am Abend bestellen, es findet dann bei Lagerfeuer mit Fackeln statt, was ohne Übertreibung wirklich ein unvergessliches Erlebnis bietet.
Die Legende des Puszta-Fünfers
Am Anfang des 19. Jahrhunderts hat ein deutscher, aber in Österreich lebender Maler Ludwig Koch nach dem in Hortobágy Gesehenen eine fantasie-Radierung gemacht. Darauf waren fünf galoppierende Pferde zu sehen, die von dem Csikós auf den Rücken der zwei hinteren Pferde stehend angetrieben werden. „Die Ungarische Bauernpost” ist der Titel der Radierung. Am Anfang der 50er Jahre hat sich der wohl bekannte Pferdemeister Béla Lénárd dieses Bild angeschaut und beschließ, diese Produktion zu verwirklichen. Erst seitdem sind die Pferde im Fünfergespann eingespannt. In der Tiefebene sieht man es an vielen Orten, aber es gibt auch Höfe, wo 7 oder gar 10 Pferde in einem Gespann sind. Der Weltrekord im „Puszta-Fünfer” hält natürlich Ungarn mit 14 Pferden!
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